Zusammenarbeit mit den Eltern

Das kostenlose Doppel-Pack fĂĽr die Kita-Leiterin:

1 Ausgabe von „Kita-Leitung in der Praxis“ und den Ratgeber „Spenden, Sponsoring & Stiftungen – So meistern Sie den Dreikampf der Mittelbeschaffung für Ihre Kita“


Gratis-Broschüre: Spenden, Sponsoring & Stiftungen – So meistern Sie den Dreikampf der Mittelbeschaffung für Ihre Kita

Ihre Expertinnen:


Ihr Team von KINDERGARTEN & HORT

Petra Lachnit (links) ist Diplom-
Sozialpädagogin (FH), Master of Social Management (MSM), Fachbuchautorin und Referentin für Fortbildungen für Erzieherinnen. Sie leitet eine große Tageseinrichtung für Kinder und Jugendliche in Würzburg.

Claudia Fischer, ist ausgebildete Erzieherin und Fachwirtin für Organisation und Führung. Sie leitete mehrere Jahre eine große Einrichtung für Kindergartenkinder in Gottmadingen und ist heute Kindergartengeschäftsführerin bei der Gesamtkirchengemeinde Konstanz und dort für 12 Kitas verantwortlich.

Das sagen Leserinnen:

Immer gute Ideen, wie man neue Gelder hereinholen kann

Bild von Kerstin SchĂĽnicke

Wir haben Sorge, denn: Mit Kürzungen sind auch immer Personal- einsparungen gemeint. Die Kostenschere sorgt auf Bundes- und Landesebene dafür, dass Kitas zu wenig Lobby haben. Und das hat nichts mit dem Träger zu tun! Wir haben hier mitten in Berlin einen riesengroßen Garten gestaltet. Zusammen mit den Kindern.

Die Eltern sagen: ‚Mensch, dass man so eine Oase in der Stadt haben kann!’ Und die Kinder stehen nachmittags vor einem und sagen: ‚Ich freue mich auf morgen, wenn ich wiederkomme!’ Das Lächeln in ihren Augen gibt mir so viel. Vielleicht können wir unsere Einrichtung noch mit den Fingerzeigen aus Frau Lachnits ‚Kita-Leitung in der Praxis’ möglichst lange aufrechterhalten. Denn Frau Lachnit hat immer wieder gute Ideen, wie man neue Gelder hereinholen kann. Wie man seinen Kindergarten bekannt macht und auch in schwierigen Zeiten alles zusammenhält

Kerstin SchĂĽnicke, Regenbogenkita, Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH, Berlin

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Das sagen Leserinnen:

Hilft uns in vielen Situationen weiter

Bild von Kerstin SchĂĽnicke

Die knappe Personal- situation ist schon erdrĂĽckend. Und jetzt werden auch noch die Praktikantenstellen abgeschafft. Dadurch wird man halt noch mehr eingespannt. Wir versuchen, das aber selber rauszuholen. Und haben deshalb jetzt eine Stelle fĂĽr ein Infopraktikum angeboten. Unbezahlt. Mal sehen, ob sich jemand darauf bewirbt.

Wenn dann manche Leute behaupten: ‚Ihr habt ja nur einen Halbtagsjob’, dann darf man das einfach nicht an sich heranlassen. Dazu kommt auch noch, dass die Ausbildung heutzutage viel zu lange dauert. Und genormt ist sie auch nicht. Jedes Bundesland macht das doch für sich. Da weiß keiner genau Bescheid, was läuft.

‚Kita-Leitung in der Praxis’ hilft uns da schon in vielen Situationen weiter. Gerne nutze ich die pädagogischen Tipps. Auch meine Kolleginnen freuen sich immer über die Ratschläge von Frau Lachnit.

Anja Schmidt, Hennef

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Erfahren Sie selbst, wie Ihnen „Kita-Leitung in der Praxis“ hilft, täglich 20 Minuten Zeit zu sparen – für Ihre pädagogische Arbeit, für neue Projekte oder einfach für etwas mehr Ruhe in Ihrem anstrengenden Alltag.

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  • den Zugang zum umfangreichen Downloadcenter auf der Webseite von „Kita-Leitung in der Praxis“,
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Gehen Sie Punkt für Punkt, am besten alles auf Einzelfolien notiert, durch und geben Sie anschließend den Eltern Zeit für Nachfragen. Eltern können dadurch entspannter und aufmerksamer den Inhalten beim nächsten eigenen Gespräch folgen. Zudem ermöglicht die Vorstellung der Entwicklungsbereiche, dass Eltern selbst bewusster auf verschiedene Entwicklungen des eigenen Kindes im häuslichen Umfeld achten können.

Die wichtigsten Ziele von Entwicklungsgesprächen auf einen Blick

  1. Gegenseitige Wahrnehmung über das Kind austauschen und Einblicke in den jeweiligen Alltag gewähren
  2. Vertrauensbasis zu den Eltern aufbauen
  3. Eventuell notwendige Fördermaßnahmen herausfinden und festlegen
  4. Erfüllen der Forderung nach regelmäßigen Entwicklungsgesprächen in den Bildungsplänen der jeweiligen Bundesländer
  5. Möglichkeit für Eltern, Fragen zu stellen sowie pädagogische Inhalte zu hinterfragen und näher kennen zu lernen

Beitragsende

Ausdruck schafft Eindruck: So ĂĽberzeugen Sie gekonnt mit Elternbriefen

Schriftliche Kommunikation mit den Eltern gehört mit zu den wesentlichen Aufgaben in einer Kindertageseinrichtung. Diese Kommunikation basiert immer auf 2 Seiten: Sie teilen etwas mit, und die Eltern verstehen Ihre Botschaft oder eben manchmal auch auch nicht. Im folgenden Bericht aus „Kita-Leitung in der Praxis“ erfahren Sie alles über die Grundregeln und die praktische Umsetzung Ihres schriftlichen Ausdrucks in Elternbriefen.

Regel 1: Erwerben Sie Wissen über Ihre „Zielgruppe“

Je besser Sie die Eltern mit ihren Fähigkeiten und Interessen kennen, desto individueller können Sie auf deren Bedürfnisse eingehen. Wenn Sie im neuen Kindergartenjahr mit vielen neuen Eltern starten, können Sie die Eltern nach ihren Wünschen und Interessen fragen. Führen Sie eine kurze Elternbefragung durch, die Ihnen zeigt, welche Informationen die Eltern wirklich brauchen und erwarten. Einige Fragen, die sich für Ihre Elternbefragung eignen, sehen weiter unten im Beitrag.

Regel 2: Schreiben Sie kurz und klar

Überfordern Sie die Eltern nicht: Sie sollten vor jedem Elternbrief einschätzen, was Sie ihnen inhaltlich zumuten können. Bieten Sie den Eltern immer eine wohldosierte Menge an neuen Informationen. Mischen Sie diese wenn möglich mit Fakten, die ihnen bereits vertraut sind oder die sich die Eltern sehr gut vorstellen können.

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Schreiben Sie z. B.: „Wie Sie bereits wissen, beginnt jedes neue Projekt mit einer Kinderkonferenz. Die Kinder wählten dort 3 Projektinhalte zum Thema ,Indianer’ aus. Gewählt wurden:

1. Tipis selbst bauen.

2. Lagerfeuer mit einem Feuerstein entzĂĽnden.

3. Besuch eines Pferdehofs mit Westernpferden.“

Überfrachten Sie Ihren Elternbrief nicht: Sammeln Sie im Team, welche zentralen Inhalte Sie vermitteln möchten, und beschränken Sie sich
darauf.

Tipp fĂĽr Ihre Praxis:

Wenn Sie den Eltern ein neues Thema oder ein neues Projekt im Elternbrief vorstellen möchten, sollten Sie maximal 1 DIN-A4-Seite für diese neuen Inhalte verwenden.

Regel 3: Schrecken Sie nicht mit Fachjargon ab

Eltern interessieren sich in der Regel dafür, was ihre Kinder in Ihrer Einrichtung erfahren, erleben und was sie täglich unternehmen. Ihre Briefe werden gerne gelesen, wenn Sie sich sprachlich lebendig, anschaulich und verständlich ausdrücken. Lesen Sie doch einmal folgende Zeilen und fragen Sie sich, wie diese auf Sie wirken: „Wir unterstützen die kognitive Entwicklung des Kindes, indem wir didaktisch fachkompetente Angebote und Projekte zu allen Bildungsbereichen aufbereiten.“ Dieser Satz ist wenig ansprechend, schwer verständlich und nicht aussagekräftig.

So drücken Sie den gleichen Inhalt viel besser aus: „Ihr Kind macht in Angeboten und Projekten täglich neue Erfahrungen. Beim Projekt ,Ich und Du’ lernt Ihr Kind z. B. die Namen aller neuen Kinder in seiner Gruppe, es knüpft neue Freundschaften, zieht Rückschlüsse, indem es sich selbst mit anderen vergleicht: Wer ist älter, wer kleiner, wer ist Mädchen, wer Junge?“

Tipp fĂĽr Ihre Praxis:

Betrachten Sie die Eltern immer als „Nicht-Pädagogen“, denen Sie Fachbegriffe, die Sie nicht vermeiden können, immer sehr klar und anschaulich erklären sollten.

Regel 4: Schreiben Sie lesefreundlich

Lesefreundlichkeit sollte das A und O in Ihren Elternbriefen sein. Trainieren Sie lesefreundliches Schreiben so: Bildhafte Substantive verwenden Das ist gar nicht so schwer, denn es gibt zahlreiche aussagekräftige Substantive, die Sie in Ihr schriftliches Repertoire übernehmen können. Schreiben Sie z. B. Arbeit statt Aktionen, Streit statt Zerstrittenheit, Schule statt schulischer Bereich, Lernen statt kognitive Erfahrungen.

Formulieren Sie so oft wie möglich mit Substantiven, die konkret veranschaulichen, was Sie ausdrücken wollen. „Als Eltern brauchen Sie mehr kundenbezogenen Erfahrungsspielraum“ können Sie so konkreter ausdrücken: „Wir betrachten Sie als Eltern sowie als Kunden und möchten Ihnen deshalb einen Einblick in unsere Arbeit geben.“

Mit Beispielen verdeutlichen

Abstrakte Themen können Sie verständlich aufbereiten, indem Sie passende Beispiele anführen. Schwer verständliche Inhalte werden durch ein einziges Beispiel oft besser erklärt als durch eine halbe Seite Text. Sie können im Elternbrief das „gleitende Frühstück“ umfassend erklären oder folgendes Beispiel anfügen: „Jedes Kind entscheidet täglich, wann und mit wem es frühstücken möchte.“

Auf Blähwörter verzichten

Verwenden Sie Adjektive ganz gezielt. Wertvoll sind Adjektive in Ihrem Elternbrief immer dann, wenn sie die Inhalte unterstreichen und spannend gestalten. „Gezielte“ Beobachtungen, „schaurige“ Gespenstergeschichten oder „leuchtende“ Kinderaugen erzeugen Abwechslung und Spannung im Elternbrief.

Auf Adjektive können Sie getrost verzichten, wenn diese die Wortbedeutung des Substantives sozusagen doppeln: Neue Innovationen, mündliche Telefonate, schriftliche Protokolle sind Dopplungen, die Verwunderung erzeugen.

Vereinfachen Sie Ihre Elternbriefe, indem Sie sie nach der Fertigstellung nochmals kritisch überprüfen und alle aufblähenden Wörter verschlanken oder entfernen. Ersetzen Sie z. B. „Problema- tiken“ durch „Probleme“, „Symptomatiken“ durch „Symptome“ und „Problemlösungsaktivitäten“ durch „Probleme lösen“.

Im Aktiv schreiben

Aktivsätze haben 2 unschlagbare Vorteile: Sie sind kürzer als Passivsätze und sie werden vom Leser rascher erfasst und verstanden. Schreiben Sie nicht: „Die Verhaltensbeobachtung im Freispiel wird von erfahrenen Fachkräften durchgeführt.“ Im Aktiv klingt das z. B. so: „Erfahrene Erzieherinnen beobachten das Verhalten beim Freispiel Ihres Kindes.“

Regel 5: Schaffen Sie Lesehilfen

Visualisierungen unterstützen Ihren schriftlichen Ausdruck professionell und helfen den Eltern, Ihre Texte besser zu verstehen und zu behalten. Wichtige Inhalte im Elternbrief können Sie fett drucken, größer setzen oder unterstreichen. Auch kurze Überschriften, die einen neuen Absatz zusammenfassen, bieten den Eltern eine Lese- und Verständnishilfe.

Tipp fĂĽr Ihre Praxis:

Verwenden Sie nicht mehr als 2 Schriftarten und 3 Schriftgrößen im Elternbrief. Es wäre zu viel des Guten, damit wirkt der Text zu unruhig, und Sie verwirren die Eltern.

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Illustrationen können die Inhalte im Elternbrief angemessen verdeutlichen: Nutzen Sie geeignete Fotos, Cliparts, Cartoons oder Schaubilder. Zeigen Sie keine Scheu vor Diagrammen oder Kurven. Immer dann, wenn Sie Zusammenhänge vertiefen oder Verteilungen darstellen möchten, sind dies ganz geeignete Instrumente zur Visualisierung.

Tipp fĂĽr Ihre Praxis:

Illustrationen mĂĽssen 100%-ig zu den Inhalten Ihres Textes passen. Entsprechen die Bilder nicht dem Text, so stiften sie Verwirrung und Unsicherheit. Holen Sie bezĂĽglich geplanter Illustrationen erst das Feedback Ihrer Kolleginnen ein.

Tabellen und Listen bieten einen schnellen Überblick. Wenden Sie diese an, wenn Sie den Eltern z. B. Literaturvorschläge zu einem Thema unterbreiten oder eine Zusammenstellung unterschiedlicher Beratungsstellen geben möchten.

Regel 6: Arbeiten Sie mit Merkhilfen

Ihre schriftlichen Informationen verlangen den Eltern einiges ab: Sie sollen sie durchlesen, verstehen, Wesentliches behalten. Helfen Sie den Eltern dabei. Sie behalten Inhalte besser und länger, wenn Sie sie unterstützen. Fügen Sie z. B. einem Elternbrief einen Merkzettel zum Ausschneiden an, der die 5 wesentlichen Punkte auf einen Blick zusammenfasst. Erstellen Sie eine Checkliste, die den Eltern hilft, an alles zu denken, oder schreiben Sie einen Elternbrief mit treffenden Schlagworten als Randnotizen, damit die Eltern den Brief schneller querlesen können.

Tipp fĂĽr Ihre Praxis:

Wählen Sie für Ihren Merkzettel eine einprägsame Überschrift. „Alles Wichtige auf einen Blick“ oder „Merken leicht gemacht!“ passen an dieser Stelle gut.

Stellen Sie sich vor: Eltern warten bereits auf Ihren nächsten Elternbrief und fragen nach, wann dieser erscheint. Mit den Grundregeln für Ihren schriftlichen Ausdruck kann dies in Ihrer Einrichtung bald so weit sein!

Muster: Elternbefragung

1. Welche Inhalte erwarten Sie von Elternbriefen unserer Einrichtung?
Informationen zum Tagesablauf Checkbox
Inhalte aus der Konzeption und deren Umsetzung in der Einrichtung Checkbox
AuskĂĽnfte ĂĽber die kindliche Entwicklung Checkbox
Angaben ĂĽber die Lernprozesse und kindliches Lernen Checkbox
Benachrichtigungen über „Alltägliches“, z. B. Geburtstagsfeiern, Turnen … Checkbox
Vorabmitteilungen ĂĽber AusflĂĽge Checkbox
Hinweise auf Planungen und zukĂĽnftige Vorhaben Checkbox
Informationen ĂĽber Projektarbeit und deren DurchfĂĽhrung Checkbox
Aussagen ĂĽber Schulreife Checkbox
Berichterstattung, wie die Kinder gefördert werden Checkbox
Beratung zu Erziehungsfragen Checkbox
Umfangreiche pädagogische Informationen Checkbox
Mitteilungen ĂĽber die Fortbildungen unseres Personals Checkbox
Sonstiges: ____________________________________________________ Checkbox
2. Wie oft möchten Sie einen Elternbrief erhalten?
Wöchentlich Checkbox
14-täglich Checkbox
1-mal monatlich Checkbox
Alle 2 Monate Checkbox
1-mal pro Quartal Checkbox
Nur dann, wenn es Neuigkeiten gibt Checkbox
Sonstige Vorschläge: ___________________________________________ Checkbox
3. Wie umfangreich sollten Ihrer Meinung nach die Elternbriefe sein?
1 Seite Checkbox
2 Seiten Checkbox
3 Seiten Checkbox
4 Seiten Checkbox
Mehr als 4 Seiten Checkbox
4. Haben Sie Interesse an gelegentlichen umfangreicheren Informationen aus unserer Einrichtung?
ja Checkbox
nein Checkbox
5. In welcher Form wĂĽnschen Sie sich diese Informationen?
Elternabend Checkbox
Elternzeitung Checkbox
Aushang in der Einrichtung Checkbox
Mitteilung ĂĽber E-Mail Checkbox

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