Pädagogik

Das kostenlose Doppel-Pack fĂĽr die Kita-Leiterin:

1 Ausgabe von „Kita-Leitung in der Praxis“ und den Ratgeber „Spenden, Sponsoring & Stiftungen – So meistern Sie den Dreikampf der Mittelbeschaffung für Ihre Kita“


Gratis-Broschüre: Spenden, Sponsoring & Stiftungen – So meistern Sie den Dreikampf der Mittelbeschaffung für Ihre Kita

Ihre Expertinnen:


Ihr Team von KINDERGARTEN & HORT

Petra Lachnit (links) ist Diplom-
Sozialpädagogin (FH), Master of Social Management (MSM), Fachbuchautorin und Referentin für Fortbildungen für Erzieherinnen. Sie leitet eine große Tageseinrichtung für Kinder und Jugendliche in Würzburg.

Claudia Fischer, ist ausgebildete Erzieherin und Fachwirtin für Organisation und Führung. Sie leitete mehrere Jahre eine große Einrichtung für Kindergartenkinder in Gottmadingen und ist heute Kindergartengeschäftsführerin bei der Gesamtkirchengemeinde Konstanz und dort für 12 Kitas verantwortlich.

Das sagen Leserinnen:

Kurz, ĂĽbersichtlich und anwendungsbereit

Bild von Ingrid Böttger

Die Beiträge sind kurz, übersichtlich und anwendungsbereit. Sie haben mir schon sehr oft in der Praxis geholfen.

Ingrid Böttger, Lugau

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Das sagen Leserinnen:

Hilft uns in vielen Situationen weiter

Bild von Anja Schmidt, Hennef

Die knappe Personal- situation ist schon erdrĂĽckend. Und jetzt werden auch noch die Praktikantenstellen abgeschafft. Dadurch wird man halt noch mehr eingespannt. Wir versuchen, das aber selber rauszuholen. Und haben deshalb jetzt eine Stelle fĂĽr ein Infopraktikum angeboten. Unbezahlt. Mal sehen, ob sich jemand darauf bewirbt.

Wenn dann manche Leute behaupten: ‚Ihr habt ja nur einen Halbtagsjob’, dann darf man das einfach nicht an sich heranlassen. Dazu kommt auch noch, dass die Ausbildung heutzutage viel zu lange dauert. Und genormt ist sie auch nicht. Jedes Bundesland macht das doch für sich. Da weiß keiner genau Bescheid, was läuft.

‚Kita-Leitung in der Praxis’ hilft uns da schon in vielen Situationen weiter. Gerne nutze ich die pädagogischen Tipps. Auch meine Kolleginnen freuen sich immer über die Ratschläge von Frau Lachnit.

Anja Schmidt, Hennef

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Erfahren Sie selbst, wie Ihnen „Kita-Leitung in der Praxis“ hilft, täglich 20 Minuten Zeit zu sparen – für Ihre pädagogische Arbeit, für neue Projekte oder einfach für etwas mehr Ruhe in Ihrem anstrengenden Alltag.

Mit Ihrer Gratisausgabe erhalten Sie zusätzlich:

  • den Zugang zum umfangreichen Downloadcenter auf der Webseite von „Kita-Leitung in der Praxis“,
  • den wöchentlichen Pro-Kita-Newsletter – vollgepackt mit Ideen und Tipps und
  • den Gratis-Ratgeber „Spenden, Sponsoring & Stiftungen – So meistern Sie den Dreikampf der Mittelbeschaffung fĂĽr Ihre Kita“.


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Das sagen Leserinnen:

Bin für die Tipps zum Thema ‚Mitarbeiterführung’ dankbar

Am meisten macht mir zu schaffen, inhaltlich und organisatorisch alles auf den Weg zu bringen. Denn wir sind hier in einer ganz neu gebauten Einrichtung: Im Januar 2004 sind wir mit 169 Kindern von 1 bis 6 Jahren eingezogen. Manches Mal denke ich: ‚Holla, die Waldfee!’, denn da gibt es viel zu tun!

Nicht immer klappt alles reibungslos. Denn wir sind zwar ein konstruktives, aber auch ein streitvolles Team … Deshalb bin ich Frau Lachnit fĂĽr die Tipps zum Thema ‚MitarbeiterfĂĽhrung’ dankbar.

Ilona Oberberg, Mahlow

 

Wegschieben

2 Kinder stehen Rücken an Rücken und haken sich gegenseitig mit den Armen ein. Ziel ist es, seinen Partner möglichst weit wegzuschieben. Möglich ist das „freie“ Wegschieben, bei dem die beiden Kinder sich gegenseitig hin- und herschieben. Sie können auch einen Strich oder eine Grenze markieren, über die die Kinder sich schieben sollen.

Arm drĂĽcken

2 Kinder sitzen sich am Tisch gegenüber. Jeder stützt den Ellbogen auf den Tisch. Beide Kinder legen ihre Handflächen aneinander. Auf Ihr Zeichen hin drücken die Kinder mit ganzer Kraft mit dem Ziel, die gegnerische Hand auf die Tischplatte zu drücken.

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Schwertkampf

2 Kinder stehen sich gegenĂĽber. Jedes Kind hat am Handgelenk einen Luftballon befestigt. Bewaffnet ist jedes Kind mit einer Schwimmnudel oder alternativ mit einem langen StĂĽck Rohrisolierung. Die Kinder versuchen, sich gegenseitig den Luftballon vom Arm zu schlagen. Den Kampf fĂĽr sich entschieden hat das Kind, das den gegnerischen Luftballon abgeschlagen und zum Zerplatzen gebracht hat.

Aggressive Kinder und Schlägereien gehören der Vergangenheit an, wenn die Kinder nach vorgegebenen Regeln ihre Kräfte messen dürfen.

Beitragsende

Kinder fürs Leben stärken – Fördern Sie die Widerstandskraft

Resilienz, so heißt die Widerstandskraft von Kindern, ist eine wichtige Fähigkeit bei der Bewältigung von Problemen, Konflikten und schwierigen Lebensumständen. Scheidung der Eltern, Alkoholsucht eines Elternteils, Verhaltensauffälligkeiten bei einem Geschwisterkind – zur aktiven Bewältigung all dieser Faktoren braucht ein Kind Widerstandskraft. In einer zeitgemäßen und qualifizierten Pädagogik ist es daher unverzichtbar, dass Sie die Resilienz von Kindern so früh wie möglich stärken. Wie Sie dabei erfolgreich vorgehen, zeigt Ihnen dieser Beitrag aus „Kita-Leitung in der Praxis“.

Die empirischen Befunde einer Studie zur Resilienz von Lösel und Mitarbeitern aus dem Jahr 2004 sagen aus, dass die Widerstandkraft von Kindern in frühkindlichen Bildungsprozessen folgendermaßen gestärkt werden kann:

durch die Förderung der Problemlösefähigkeiten und Konfliktlösestrategien des Kindes,

durch das Stärken von Eigenaktivität und persönlicher Verantwortungsübernahme,

durch kooperatives Lernen und Partizipation,

durch die Förderung der Selbstwirksamkeit,

durch die Stärkung des Selbstwertgefühls,

durch die Förderung der sozialen Kompetenzen und der sozialen Beziehungen,

durch das UnterstĂĽtzen der Gesundheitsressourcen,

durch den Aufbau von effektiven Stressbewältigungsstrategien.

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Kinder bestimmen selber

Lassen Sie die Kinder entscheiden

Wenn Kinder von Anfang an in wichtige Entscheidungsprozesse eingebunden werden, entwickeln sie ein Gefühl für Selbstwirksamkeit. Sie glauben an sich, bilden sich eine Meinung und erkennen, dass sie selbst aus eigener Kraft vieles erreichen können. Sie entwickeln ein Gefühl dafür, dass sie Kontrolle über ihr Leben haben. Auch in Ihrer Einrichtung gibt es viele Möglichkeiten, die Kinder in wichtige Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

Lassen Sie die Kinder bestimmen,

  • wohin der wöchentliche Spaziergang gehen soll,
  • welches neue Spiel vom Spielgeld gekauft wird,
  • welche BĂĽcher sie aus der Bibliothek ausleihen,
  • fĂĽr welches Projekt sie sich entscheiden,
  • wann sie frĂĽhstĂĽcken wollen,
  • ob sie einen Mittagsschlaf machen möchten,
  • in welchem Spielbereich sie tätig werden,
  • wo die neuen Bilder aufgehängt werden sollen,
  • welche Farbe sie im Gruppenraum haben möchten,
  • welche Verkleidungssachen angeboten werden,
  • ob der Kaufladen oder das Kasperle- Theater aufgestellt werden soll,
  • an welchem Tag der Spielzeugnachmittag stattfinden soll.

Tipp fĂĽr Ihre Praxis:

Richten Sie eine Pinnwand mit dem Titel „So haben wir entschieden“ ein. Schreiben Sie Entscheidungen der Kinder auf, malen Sie sie oder hängen Sie ein Foto dazu. „Felix will erst nach dem Turnen frühstücken“, „Mia wählt das Buch ,Peter Pumm sucht einen Freund’ für die Gruppe aus“, „Alle Kinder haben sich am Montag für den Spaziergang zum Spielplatz entschieden“. Kinder entwickeln Stolz auf ihre eigenen Entscheidungen und Eltern können davon lernen, den Kindern auch zu Hause mehr Mitspracherecht einzuräumen.

Ăśbertragen Sie Verantwortung

Kinder gewinnen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und lernen, selbstbestimmt zu handeln, wenn Sie ihnen kleine Verantwortlichkeiten übertragen. Nutzen Sie das Potenzial der Möglichkeiten in Ihrer Einrichtung. Verantwortung können Sie je nach Alter der Kinder auch schon im Kindergarten übertragen.

Bereits 3-Jährige können Verantwortung für ihren Platz am Esstisch übernehmen, diesen nach dem Essen säubern und für ein anderes Kind neu decken. Ältere Kinder können beispielsweise ihren jüngeren Freund beim Spaziergang fest an die Hand nehmen und so Verantwortung für ihn mit übernehmen.

Hören Sie bei Problemen genau hin

Kinder entwickeln eine hohe Widerstandskraft, wenn ihnen schon im frühen Alter vermittelt wird, dass sie sich mit Problemen an ihre Eltern oder ihre Erzieherinnen wenden können. Damit werden den Kindern die Grundeinstellung und die Fähigkeit vermittelt, sich bei Problemsituationen um soziale Unterstützung zu bemühen.

Wenden Sie sich deshalb immer Kindern vollständig zu, die mit Problemen oder Sorgen zu Ihnen kommen, die sie nicht alleine lösen können. Hören Sie aktiv zu.

Besprechen Sie mit den Kindern,

  • wie das Problem zustande kam.
  • wie es gelöst werden kann.
  • wer zur Problemlösung beitragen kann.
  • ob sie sich vorstellen können, das Problem selbstständig anzugehen.
  • in welcher Form sie sich Hilfe und UnterstĂĽtzung von Ihnen erwarten.

Nicht zuletzt wird Resilienz durch ein gutes und stabiles Verhältnis des Kindes zu seinen Bezugspersonen gefördert. Versuchen Sie, Eltern durch gezielte Elternarbeit in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken.

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